Dynamischer-Stromtarif-Rechner · Stand 2026
Tibber, aWATTar und Co. koppeln deinen Strompreis stündlich an die Börse. Wer das Laden in die günstigen Nachtstunden legt, kann sparen. Dieser Rechner zeigt dir mit ehrlichen Annahmen, ob sich der Wechsel für dein Ladeprofil wirklich rechnet, inklusive der Smart-Meter-Kosten.
Schnellstart mit einem Ladeprofil:
% zu Hause · Rest unterwegs
% in günstigen Stunden · Rest zum Durchschnitt
Netto-Ersparnis pro Jahr (nur Laden)
Fester Tarif
Ladekosten / Jahr
–
– € / kWh
Dynamisch
Ladekosten / Jahr
–
– € / kWh
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📊 In 10 Jahren
–
💡 Klarrechner-Tipp
Der Spareffekt steht und fällt damit, dass du das Laden wirklich in die günstigen Stunden legst. Stell den Wallbox-Timer oder die App so ein, dass nachts geladen wird, und wirf abends einen Blick auf die Day-Ahead-Preise. Ohne diese Steuerung zahlst du den Durchschnitt und trägst trotzdem das Schwankungsrisiko.
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Tibber ist einer der bekanntesten Anbieter für dynamische Tarife und gibt den Börsenpreis stündlich weiter. Konditionen ändern sich, prüfe vor Abschluss die aktuellen Werte für deine Postleitzahl.
Tibber-Konditionen ansehenHinweis: Dieser Rechner liefert eine Schätzung auf Basis deiner Annahmen, nicht auf Basis von Live-Börsenpreisen. Ein dynamischer Tarif braucht ein Smart Meter. Die Ersparnis entsteht nur, wenn du das Laden aktiv in günstige Stunden verschiebst. In Dunkelflauten kann dynamischer Strom teurer als ein Festtarif sein. Keine Steuer-, Anlage- oder Vertragsberatung. Stand: 2026.
Hintergrund
Bei einem dynamischen Stromtarif zahlst du keinen festen Arbeitspreis, sondern einen Preis, der sich stündlich am Großhandelspreis der Strombörse (EPEX SPOT) orientiert. Der Anbieter schlägt darauf eine feste Marge und eine monatliche Grundgebühr auf. Seit dem 1. Januar 2025 muss laut Paragraf 41a EnWG jeder Stromanbieter in Deutschland mindestens einen solchen Tarif anbieten.
Der reine Börsenpreis lag 2025 und 2026 im Schnitt bei rund 10 ct/kWh, schwankt aber stark: nachts und bei viel Wind oder Sonne ist er niedrig, in Dunkelflauten hoch. Ein E-Auto ist der ideale flexible Verbraucher, weil du über Nacht lädst und das Ladefenster planbar ist. Wer 70 bis 90 Prozent seines Heim-Ladens in die günstigen Stunden legt, zahlt dort inklusive Netzentgelten und Steuern oft nur 0,19 bis 0,22 €/kWh, statt 0,27 bis 0,35 €/kWh bei einem festen Tarif.
Ein echter dynamischer Tarif ist nur mit einem intelligenten Messsystem (Smart Meter) möglich. Der Rollout ist langsam: Anfang 2026 waren erst rund 4 Prozent der Zählpunkte ausgestattet. Das Messstellenentgelt von 20 bis 100 € pro Jahr frisst einen Teil der Ersparnis, deshalb rechnet dieser Rechner es gleich gegen. Und ohne aktives Verschieben des Ladens in günstige Stunden bleibt vom Vorteil wenig übrig, dann zahlst du im Schnitt und trägst nur das Risiko.
Wenn du tiefer einsteigen willst: Im Ratgeber Günstig zu Hause laden 2026 ordne ich dynamische Tarife in alle Lade-Optionen ein, und mit dem Wallbox-Rechner prüfst du, ob sich die passende Ladestation für dich lohnt.
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FAQ
Für E-Auto-Fahrer mit eigener Wallbox lohnt es sich am ehesten, weil du das Laden gezielt in die günstigen Nacht- und Schwachlaststunden legen kannst. Wer 70 bis 90 Prozent seines Ladestroms verschieben kann, spart gegenüber einem festen Tarif oft 80 bis 250 Euro im Jahr. Ohne diese Verschiebung bleibt kaum Ersparnis.
Ja. Für die stündliche Abrechnung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) gesetzlich nötig. Der Rollout liegt Anfang 2026 erst bei rund 4 Prozent der Zählpunkte. Das Messstellenentgelt von etwa 20 bis 100 Euro pro Jahr solltest du in die Rechnung einbeziehen. Ohne Smart Meter ist nur eine monatlich variable Abrechnung möglich, die weniger spart.
Das hängt von deinem Ladevolumen ab und davon, wie viel du in günstige Stunden verschieben kannst. In günstigen Nachtstunden liegt der Gesamtpreis inklusive Netz und Steuern realistisch bei 0,19 bis 0,22 Euro pro kWh, gegenüber 0,27 bis 0,35 Euro bei einem festen Tarif. Bei 2.500 kWh Heim-Ladestrom und 80 Prozent Verschiebung sind das grob 100 bis 250 Euro netto im Jahr.
Der Preis schwankt stündlich mit der Strombörse. In Dunkelflauten ohne Wind und Sonne kann der Strom teurer werden als ein fester Tarif. Wer seinen Verbrauch nicht steuern kann, zahlt im Schnitt und trägt trotzdem das Schwankungsrisiko. Für reine E-Auto-Lader mit planbarem Ladefenster ist das Risiko gut beherrschbar.
Bekannte Anbieter sind Tibber, aWATTar, Ostrom und 1Komma5°. Die Unterschiede liegen vor allem in der monatlichen Grundgebühr (0 bis 15 Euro), der Marge auf den Börsenpreis und der App-Qualität. Seit Januar 2025 muss laut Paragraf 41a EnWG ohnehin jeder Stromanbieter mindestens einen dynamischen Tarif anbieten.