Kostenrechner · Stand 2026
Berechne in unter einer Minute die echten Gesamtkosten beider Optionen über mehrere Jahre. Inklusive Anschaffung, Energie, Wartung, Versicherung, Kfz-Steuer, THG-Prämie und realistischem Wertverlust.
Schneller Start mit einem Beispiel-Profil:
Empfehlung
Gib deine Werte ein, um zu starten.
⚡ E-Auto
Gesamtkosten
–
– € / km
⛽ Verbrenner
Gesamtkosten
–
– € / km
💡 Geld sichern
Du fährst bereits ein E-Auto? Dann hast du Anspruch auf die jährliche THG-Prämie. Anbieter zahlen aktuell zwischen 110 und 330 €. Vergleichen lohnt sich.
THG-Anbieter vergleichen →* Affiliate-Link (Platzhalter)
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Schätzung auf Basis deiner Eingaben. Tatsächliche Kosten können je nach Fahrweise, Strom-/Spritpreisentwicklung, individuellen Förderungen und Umständen abweichen. Keine Anlage-, Steuer- oder Kaufberatung. Stand: 2026.
Hintergrund
Die meisten E-Auto-Rechner im Netz haben drei Probleme: Sie ignorieren die THG-Prämie (für Privatleute steuerfrei, bis zu 330 €/Jahr), sie rechnen die Kfz-Steuer falsch (E-Autos sind in Deutschland bis Ende 2030 steuerbefreit), und sie unterschätzen den Wertverlust-Unterschied.
Energiekosten: Bei 18 kWh / 100 km und 0,40 € / kWh kostet dich ein E-Auto rund 7,20 € pro 100 km. Ein Verbrenner mit 6,5 l und 1,75 €/Liter liegt bei 11,38 € — also rund 36% teurer. Wer zu Hause an einer Wallbox mit Spezialtarif lädt (oft unter 0,30 €/kWh), spart noch deutlich mehr.
Kfz-Steuer: E-Autos sind in Deutschland bis 31.12.2030 von der Kfz-Steuer befreit. Verbrenner zahlen nach Hubraum und CO₂-Ausstoß — bei einem Mittelklasse-Benziner sind das oft 100–200 €/Jahr.
THG-Prämie: E-Autos sparen CO₂. Diese Einsparung verkaufen Anbieter wie Verivox, Check24 oder geld-fuer-eauto an Mineralölkonzerne. Du bekommst pro Jahr und E-Auto aktuell zwischen 110 € und 330 € — steuerfrei für Privatpersonen. Hybride bekommen nichts.
Wartung: E-Autos haben deutlich weniger Verschleißteile (kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, weniger Bremsenverschleiß durch Rekuperation). Realistisch: 300–500 €/Jahr für E-Autos vs. 600–1.000 € für Verbrenner.
Wertverlust: Hier ist die Lage komplex. E-Autos verlieren in den ersten 1–2 Jahren stark an Wert (typisch 20–25% allein im ersten Jahr), flachen dann aber ab. Verbrenner verlieren gleichmäßiger, aber stetig. Die EU-Verbrenner-Diskussion könnte den Wertverlust junger Verbrenner ab 2030 beschleunigen. Unser Rechner verwendet ein vereinfachtes lineares Modell — die Realität schwankt je nach Modell stark.
FAQ
Faustregel: Ab ca. 12.000 km/Jahr wird ein E-Auto in den meisten Konstellationen wirtschaftlicher als ein vergleichbarer Verbrenner — vorausgesetzt du kannst zu Hause an einer Wallbox laden. Wer fast ausschließlich an teuren öffentlichen Schnellladern lädt, braucht eine deutlich höhere Fahrleistung, damit es sich rechnet.
Die Treibhausgasminderungsquote ist eine staatlich geregelte Prämie für E-Auto-Halter. Anbieter bündeln deine CO₂-Einsparung und verkaufen sie an Mineralölkonzerne. Aktuelle Prämien 2026: zwischen 110 € und 330 € pro Jahr und E-Auto. Für Privatpersonen vollständig steuerfrei.
Aktuell sind reine Elektroautos in Deutschland bis zum 31.12.2030 von der Kfz-Steuer befreit. Plug-in-Hybride zahlen nach den normalen Regeln (Hubraum + CO₂). Für Bestandsfahrzeuge gilt: Erstzulassungen bis Ende 2025 sind 10 Jahre lang ab Erstzulassung steuerbefreit, längstens bis 31.12.2030.
Eine Wallbox kostet je nach Modell 600–1.500 €, plus 800–2.500 € Installation. Die KfW-Förderung für private Wallboxen ist seit 2021 ausgelaufen, einzelne Bundesländer und Kommunen bieten aber weiterhin Zuschüsse. Auch manche Stromanbieter geben Rabatte oder kostenlose Installation bei Vertragsabschluss.
Im ersten Jahr verlieren E-Autos oft 20–25% des Listenpreises, danach flacht es ab. Über 5 Jahre sind 45–55% Wertverlust typisch. Wichtige Faktoren: Akkugesundheit (SOH), Modellzyklus des Herstellers, Reichweiten-Updates bei Konkurrenzmodellen. Modelle mit hoher Nachfrage (z.B. Tesla Model Y) halten den Wert besser.